11. Tag

Mittwoch 24. Februar

Wir sollen um viertel nach 5 aufstehen, das Taxi zum Fährhafen kommt um kurz vor 6. Einer der Hotelangestellten hat versprochen uns zu wecken, um viertel vor 6 klopft jemand ungeduldig an unsere Zimmertür, das Taxi steht schon bereit zur Abfahrt. Wir sind noch reichlich verschlafen als wir an den Hafen kommen, in unserem Kahn zum Speedboot sehen wir den Sonnenaufgang und Fischerboote, die mit dem Fang für heute zurückkommen. Unser Speedboot ist größer als das bei der Hinfahrt (und wie man uns versichert hat von einer zuverlässigeren Gesellschaft als das andere) aber natürlich ist es trotzdem schon wieder ziemlich eng und wir bekommen beinahe keinen Platz mehr im Inneren. Hier gibt es nämlich numerierte Plätze und da schon einige Kähne mit Passagieren angekommen sind, werden alle neuen Fahrgäste gleich auf das Dach komplimentiert. Wir behaupten durch eine kleine Urkundenfälschung erfolgreich unseren mühsam erkämpften Sitzplatz und kommen so auch in den Genuß von drei Filmen die während der Fahrt gezeigt werden. Wir stoppen kurz nach dem Ablegen schon wieder. Insgesamt halten wir noch zweimal an, immer ist ein Fischernetz und diverse andere Dinge, die sich in der Schiffsschraube verheddert haben, der Grund zum Anhalten. Das ist eine ganz alltägliche Sache und hält uns höchstens 2 Stunden auf, so daß wir fahrplanmäßig um ein Uhr Mittags in Pnom Phen ankommen. Ein mitreisender Franzose empfiehlt uns das Hotel Princess und wir haben ohne Probleme ein zentrales Hotel für diese Nacht gefunden.
 
 
 

Am Nachmittag besichtigen wir das ehemaligen Gefänis aus der Roten Khmer- Zeit, das jetzt ein Museum ist. 
 
 
 
 

Anschließend gehen wir in den Park mit dem Königspalast. Wir sind nicht besonders beeindruckt. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Später bummeln wir den Fluß entlang und trinken dann einen Aperitiv im Foreign Correspodants Club.

          



Wir beobachten den Sonnenuntergang und freuen uns über den gelungenen Tag. Wir haben gerade ein norwegisches Paar kennengelernt, das auch nach Vietnam möchte und wir werden uns morgen ein Taxi teilen. Da der Club eigentlich eher ein Treffpunkt für Expats ist, hat uns die Norwegerin nur angesprochen weil Wolframs T-Shirt aus Angkor so touristenmäßig aussieht.
Wir beschließen den Tag mit einem Essen im Khmer Surim, wieder eine Empfehlung aus der Zeitschrift im Flugzeug, ohne die wir das Lokal in einer kleinen Seitenstraße nie entdeckt hätten. Wir essen hervorragend und gehen zufrieden ins Bett. Ich freue mich schon auf morgen wenn wir wieder in Vietnam sind. Irgenwie ist es dort doch noch etwas zivilisierter.
 
 
 
 
 
 
 
 

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