Wir sind schon 3 Stunden unterwegs als plötzlich unter Wolframs Sitzbank eine Fontäne mit Wasser in das Boot spritzt. Wir sind auf ein Hindernis gelaufen und das Boot hat ein Leck. Der Fahrer brüllt immer das gleiche in sein Funkgerät, die restliche Besatzung ist sofort ins Wasser gesprungen um das Boot zu sichern.  Das Wasser hier ist nicht besonders hoch, wir können also nicht völlig untergehen. Allmählich versammeln sich alle auf dem Deck, es wird noch ein bißchen enger als vorhin und das Innere das Speedbootes füllt sich allmählich mit Wasser. Die Fotoapparate und Videokameras werden gezückt, die Panik hält sich in Grenzen.

Nach diesem kleinen Zwischenfall

Nach einer Weile kommt ein Polizeiboot vorbei und wir warten anscheinend auf ein Rettungsboot. Es dauert ungefähr eine Stunde bis eine anderen Fähre kommt und wir mit dem Polizeiboot übersetzen. Auch das Gepäck wird auf dem Dach der anderen Fähre in Sicherheit gebracht. Alle Versuche mit dem überladenen Boot wieder zu starten, schlagen fehl. Wir sitzen 2 Stunden auf dem Dach der Fähre in der Sonne. 3 Stunden nach dem Zwischenfall kommt das Ersatzboot aus Pnom Penh. Wir steigen wieder um, die andere Fähre setzt ihren Weg Richtung Hauptstadt fort und wir fahren nach anfänglichen Motorproblemen weiter.  Meine Stimmung ist nach diesem Zwischenfall nicht gerade die beste.

war ich ziemlich GENERVT.

Vielleicht wäre uns das alles nicht passiert wenn wir uns vorher besser informiert hätten.

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